Turniere 2011

Turniere 2011

Sieg in Halle, 15.01.2011

Nach dem überragenden Sieg reiste man mit hohen Erwartungen nach Halle. Wie die meisten Flüsse in der Region war auch die Saale im Januar über die Ufer getreten, trotzdem klappte die Anreise problemlos, ausser, dass der Schreiberling die Wagennummern falsch gelesen hat.

Am Samstag vor dem Turnier in der Halle in Halle, stellte sich schnell heraus, dass nicht nur die eigenen Erwartungen sehr hoch waren, sondern auch die Erwartungen der Gegner, alle schienen sich einig, der Topfavorit heisst Basel.

Der erste Gegner hiess Linz, was sich dann abspielte gehört zu den Mysterien im Sport. Unglaubwürdig und hilflos musste ich als Trainer zusehen, wie das Spiel vollkommen am eigenen Team vorbei ging, unerklärliche Fehler führten zu einer 6:7 Niederlage. Im letzten Turnier erhielten wir in neun Partien 10 Gegentreffer und jetzt im ersten Spiel sieben.

Kurz darauf folgte das Team von Halle 2 und es wurde nahtlos an die magere Leistung vom ersten Spiel angeknüpfte. Halle 2 legte vor und Basel rannte dem Rückstand nach, erst gegen Ende der Partie konnte man in Führung gehen und schliesslich brachte man mit Hängen und Würgen ein 7:5 über die Distanz.

Jetzt folgte der belgische Meister Waasland und damit ein absolutes Spitzenteam. Allen war klar mit der bisherigen Leistungen würde man bereits untergehen, bevor man überhaupt im Wasser war. Jetzt zeigten die Spieler aber, dass sie das "Torball-Spielen" nicht verlernt haben. Es waren zwar noch einige Fehler zu sehen, aber mit einer soliden Leistung bezwang man die Belgier mit 4:2.

Nun spielte man zwar nicht mit der Leichtigkeit vom letzten Turnier, aber die Handbremse löste sich. Halle 2 bezwang man ungefährdet mit 6:3 und auch das abwehrstarke Team aus Borgsdorf zog mit 2:6 den Kürzeren gegen Basel. Ein souveräner Auftritt gegen St Pauli führte zum 10:1 Sieg.

Der Spielplan wollte es wieder einmal, dass im letzten Spiel die beiden besten Teams gegen einander spielten. Wien und Basel hatten beide ein Spiel verloren, der Sieger gewann also auch das Turnier. Die Spannung war in der ganzen Halle spürbar und beide Teams gingen sehr konzentriert zu Werke, aber trotzdem auch mit dem Mut zum Risiko, schnell war klar, dass dieses "Finalspiel" auch gleichzeitig das beste Spiel des Tages war. Mit einem Linienschuss erwischten die Wiener die Abwehr von Basel und gingen in Führung. Trotz heftiger Angriffsbemühungen beider Teams war dieses 1:0 aber gleichzeitig der Pausenstand. In der Spielanlage ändert sich nach der Pause nichts, mit Ausnahme, dass nun die Österreicher Fehler in der Abwehr machten. Gleich drei Treffer in der Schlussphase brachen Basel den Sieg in diesem Spiel und den Turniersieg.

Natürlich war der Turniersieg am Morgen das Ziel, allerding schien dieses Ziel nach den Leistungen in den ersten beiden Partien scheinbar unerreichbar, gegen Ende des Tages waren die Leistungen aber wieder im erwarteten Rahmen.

Mannschaften / EquipesErgebnis
Halle I Borgsdorf 0 : 6
Basel Linz 6 : 7
Halle II Wien 3 : 6
Waasland St. Pauli 1 : 3
Linz Borgsdorf 2 : 5
St. Pauli Halle I 5 : 2
Basel Halle II 7 : 5
Wien Waasland 3 : 1
Borgsdorf St. Pauli 4 : 4
Halle II Linz 1 : 3
Waasland Basel 2 : 4
Halle I Wien 2 : 5
Linz St. Pauli 8 : 7
Halle II Waasland 2 : 3
Basel Halle I 6 : 3
Wien Borgsdorf 1 : 4
Waasland Linz 6 : 1
St. Pauli Wien 1 : 5
Halle I Halle II 3 : 2
Borgsdorf Basel 2 : 6
Linz Wien 3 : 7
Waasland Halle I 3 : 1
Halle II Borgsdorf 1 : 1
Basel St. Pauli 10 : 1
Halle I Linz 3 : 5
Wien Basel 1 : 3
Borgsdorf Waasland 3 : 2
St. Pauli Halle II 4 : 4

1. Basel 12
2. ABSV Wien 10
3. Borgsdorf 10
4. Linz 8
5. Waasland 6
6. St. Pauli 6
7. Halle II 2
8. Halle I 2

1. Runde Schweizermeisterschaft 19.02.2011, Basel

Wie in jedem Jahr an den Schweizermeisterschaften ist die Anzahl der Teams bescheiden, die Qualität der Teams ist allerdings immer noch relativ hoch. Die erste Runde wurde in Basel durchgeführt, dies bedeutete für uns eine Doppelbelastung Organisation und Spielbetrieb. Die Trainingsleistungen waren in vergangen Übungsstunden wieder etwas besser, so dass man mit hohen Erwartungen in die Meisterschaften startete. Der erste Gegner Lausanne durfte man nicht unterschätzen, auch wenn das Team eher zu den Aussenseiter gehörte. Beide Teams waren ziemlich nervös, am Schluss siegte Basel aber klar mit 5:1.

In den nächsten drei Runden folgten die drei Mitfavoriten um den Meistertitel. Zuerst spielte man gegen das erfahrene Team aus Amriswil. Die Nervosität bei den Spieler aus Basel legte sich nicht. Der Gegner konnte sich zurücklehnen und warten bis die Einheimischen Freiwürfe produzierten und dies taten sie auch und zwar nicht zu knapp. Im Gegensatz zu den Lausanner verwerteten die Amriswiler ihre Chancen. Das Endresultat von drei zu drei ohne das Basel ein Treffer im normalen Spiel kassierte, spricht Bände.

Mit Zürich Leu wartete der Topfavorit für den Titel. Schnell war zu erkennen, es ging weiter, wie es begann. Man spielte, man spielte auch nicht schlecht und trotzdem war man nicht ganz dabei. Immer wieder führten Würfe an die Leine zu Gegentreffern. Am Schluss siege Zürich Leu knapp aber verdient mit 3:2.

Das gleiche Strickmuster zeigte sich auch gegen den Titelverteidiger, schnell lag man mit 3:1 hinten. Nach der Halbzeit führten zwei schnelle Tore zum Ausgleich und nur zwei Schüsse später erhielten wir die Gelegenheit mit einem Strafwurf 4:3 in Führung zu gehen. Den Strafwurf wurde aber gleich in mehrere Seile geworfen, anstatt 4:3 für uns hiess es 4:3 für Heidiland. Am Ende der Partie behielt Heidiland mit 5:3 die Oberhand.

Im letzten Spiel gegen Zürich Land liess man nichts anbrennen mit 8:2 war der Sieg nie in Gefahr.

Wie schon oft verspielte man eine bessere Ausgangslage durch einige Unkonzentriertheiten. Zum Glück sagt das Reglement, dass die Punkte halbiert werden, ansonsten wäre der Vorsprung uneinholbare 5 Punkte.

Platz

Mannschaft

Tore

Punkte

1.

BSC Zürich-Leu

21:06

5

2.

TC Heidiland

29:14

4

3.

TCB Basel

21:14

3

4.

TG Amriswil

19:19

3

5.

BSC Zürich-Land

10:30

1

6.

Lausanne

07:24

0

Torballturnier Bergamo, 5. März 2011

In den Gruppenspielen ging es in erster Linie sich für die Zwischenrunde zu qualifizieren, dies war allerdings kein Selbstläufer. Im ersten Spiel gegen Hasselt reichte die Leistung jedoch nur für ein Unentschieden. Die restlichen Spiele der Vorrunde wurden gewonnen. Man startete also als Gruppenersten in die Zwischenrunde. In der Zwischenrunde starteten wir mit einem knappen Sieg gegen Verona. Anschliessend folgte ein klarer Sieg gegen Tirol Jugend und im dritten Spiel der Zwischenrunde ein 8:6 Sieg gegen Neapel. Man führte die Tabelle also an und musste gegen den Tirol Jugend im Halbfinal antreten. Zwei Würfe, an die Leine, gleich zu Beginn, führten zu einer 2:0 Führung für Tirol, eine Führung welche bis zum Schluss nicht mehr wett gemacht wurde, etwas überraschend unterlag man mit 5:4. Selten verschenkte man einen Sieg so fahrlässig. Im kleinen Final bezwang man Verona nach einer mittelmässigen und nervösen Leistung knapp mit 4:3.

Tabelle: 1. Neapel, 2. Tirol Jugend, 3. TCB Basel, 4. Verona, 5. (14 Teams)

Bericht zum Internationalen Torball-Turnier in Vor

Samstag, 26.03.2011

Mit Daniel, Fabian und René nahmen 2 Junioren und ein Senior unter der bewährten Leitung von Coach Andy das internationale Torballturnier in Vorarlberg in Angriff. Diese eher seltene Spielerzusammensetzung liess eigentlich auch keine grosse Einschätzung über das Abschneiden des TCB Basel an diesem Turnier zu.

Im ersten Spiel traf der TCB Basel auf die TG Amriswil. Nach einer 1 zu 0 Führung machte sich bei den Junioren die Nervosität mit zunehmender Spieldauer breit. So war es nicht erstaunlich, dass wir 1 zu 4 in Rückstand gerieten. Im Verlaufe der zweiten Halbzeit konnte Basel aber das Spiel bis zum 4 zu 4 wieder ausgleichen. Die letzte Spielminute war schon angebrochen, da machte der Senior einen entscheidenden Abwehrfehler, das hart erkämpfte Unentschieden war weg und das Spiel endete mit einer 4 zu 5 Niederlage.

Fazit:

"Wenn die individuellen Abwehrfehler und die zu viel verursachten Freistösse reduziert werden können, dann liegt da schon noch mehr drin!"

Im zweiten Spiel stand mit Heidiland der zweite Schweizer Gegner auf der anderen Spielfeldseite. Leider konnte der TCB Basel das Fazit aus dem ersten Spiel nicht umsetzen. Zu viele Eigenfehler und zu viele Freistösse führten dazu, dass wir immer einem Rückstand nachrannten und gegen einen Gegner den wir durchaus hätten schlagen können schliesslich eine 4 zu 7 Niederlage resultierte.

Fazit:

"Wenn die individuellen Abwehrfehler und die zu viel verursachten Freistösse reduziert werden können, dann liegt da schon noch mehr drin!"

Als nächster Gegner wartete die Heimmannschaft Vorarlberg auf den TCB Basel. Nach Meinung des Autors dieses Berichtes eigentlich der schwächste Gegner an diesem Tag. Wohl mit diesem Gedanken im Hinterkopf nahmen wir dieses Spiel in Angriff, hatten aber nie eine Chance auch nur annähernd ein Tor zu erzielen und da die Verteidigungsleistung noch mehr abnahm, ging dieses Spiel sang- und klanglos mit 8 zu 0 verloren. Schon wieder ein paar Haare weniger wird sich unser Coach gesagt haben und war zu Recht mit unserer Leistung überhaupt nicht zufrieden.

Und wie hiess doch das Fazit:

"Wenn die individuellen Abwehrfehler und die zuviel verursachten Freistösse reduziert werden können, dann liegt da schon noch mehr drin!"

Im vierten und fünften Spiel warteten die Turnierfavoriten München und Frankfurt auf den TCB Basel. Endlich konnte nun der TCB Basel sein können auch auspacken und lag bei beiden Spielen jeweils mit 1 zu 0 und 2 zu 1 vorne. Leider setzte sich aber gegen Ende der zweiten Halbzeit die Routine des Gegners durch und wir mussten beide Spiele jeweils in der letzten Minute noch mit 2 zu 3 abgeben. Trotzdem konnten wir als Team mit der gezeigten Leistung zufrieden sein. Endlich gelang es uns auch, die individuellen Fehler und die Freistösse zu minimieren. Die in diesen beiden Spielen gezeigte engagierte Leistung verdiente auch Lob des Coaches.

Fazit:

" Die individuellen Abwehrfehler und die Freistösse wurden reduziert, weiter so!"

Natürlich erhofften wir uns nun gegen Dortmund eine gleich starke Leistung und somit auch die ersten Punkte. Leider konnten wir aber nicht an die Leistung der beiden vorangegangenen Spiele anknüpfen. Konditionelle Ermüdungserscheinungen führten zu Konzentrationsschwächen und somit auch wieder zu den Abwehr- und Angriffsfehlern. Das Spiel ging mit 0 zu 5 deutlich verloren und wir waren wieder auf dem Boden der Realität.

Fazit:

"Wenn die individuellen Abwehrfehler und die zu viel verursachten Freistösse reduziert werden können, dann liegt da schon noch mehr drin!"

Im zweitletzten Spiel gegen Wien wollten wir unbedingt die ersten Punkte holen. Dieser Gegner war nicht in der stärksten Besetzung angereist und auch in unserer Besetzung zu schlagen gewesen. Weniger aber immer noch zu viele Abwehrfehler führten dazu, dass wir 0 zu 4 in Rückstand gerieten. Mehr als ein Ehrentreffer lag auch in diesem Spiel nicht drin. Sicherlich fehlte uns in diesem Spiel auch ein wenig das Glück, denn es lässt sich immer einfacher und sicherer spielen wenn man in Führung ist.

Fazit:

"Wenn die individuellen Abwehrfehler und die zu viel verursachten Freistösse noch mehr reduziert werden können, dann liegen doch noch Punkte drin!"

Im letzten Spiel gegen Mailand sammelte der TCB Basel nochmals alle Kraft- und Konzentrationsreserven. Mit drei schnellen Toren gingen wir mit 3 zu 0 in Führung. Mit einer souveränen Abwehr konnten wir den Vorsprung im Verlaufe der zweiten Halbzeit bis zum 5 zu 0 ausbauen. Kurz vor Beginn der letzten Spielminute schien der TCB Basel aber wieder auseinander zu fallen. das 5 zu 1 war die Folge und noch eine Minute zu spielen. Unter Führung des Seniors brachte der TCB Basel das Spiel nach Hause, kassierte zwar noch das 2 zu 5, die ersten beiden und gleichzeitig die letzten beiden Punkte an diesem Spieltag waren nach Hause gebracht. Mit dem letzten Spiel konnten wir doch noch zeigen, das der TCB Basel auch Torball spielen kann, wenn ein oder zwei Stammspieler fehlen. Dieser Sieg bildete trotz dem neunten und somit letzten Schlussrang ein positiver Abschluss dieses Turniers.

Endklassement

Mannschaft
Sp S U N Tore Punkte BSV München 8 8 0 0 37 : 14 16VSG Frankfurt 8 7 0 1 43 : 19 14 BSSV Dortmund 8 4 0 4 27 : 17 8 Amriswil 8 4 0 4 32 : 35 8 GSD Milano 8 4 0 4 21 : 35 8 TC Heidiland 8 3 1 4 30 : 31 7 VBSC Vorarlberg 8 3 1 4 25 : 30 7 ABSV Wien 8 1 0 7 18 : 33 2 TCB Basel 8 1 0 7 18 : 37 2

Internationales Torball Turnier, Strassburg 16.04.

Seit längerer Zeit fuhren wir wieder einmal nach Frankreich an ein Turnier. Das Turnier wird regelmässig im Gedenken an Louis Haen durchgeführt. Louis hatte sich bis ins hohe Alter sehr für den Torballsport eingesetzt. Unser Team hatte eine enge Zusammenarbeit mit Louis verbunden.

Da wir mit dem Blindenheim Basel-Bus unterwegs waren, hatten wir auch gleich unsere eigene Fangemeinschaft dabei. Beim Studium der Gegner stellte sich schnell heraus, dass man der Topfavorit auf den Turniersieg war. Bei der Hauptprobe für die Schweizermeisterschaft sollte eine solide Abwehr den Grundstein zum Erfolg legen.

Die Spieler setzten die Anweisungen nicht so richtig um. Im ersten Spiel gegen das Team aus Mulhouse wurde die Abwehr oftmals vergessen. Der Angriff klappte jedoch, so dass es trotzdem zu einem 7:5 Sieg reichte. Im zweiten Spiel siegt man gegen Stuttgart mit 9:2, das Resultat täuscht aber etwas über den Spielverlauf.

Es folgte das Spiel gegen Kaiserslautern. Die Deutschen gehörten ebenfalls zu den Favoriten, es war also eine konzentrierte Leistung gefordert. Die Worte des Trainers verhallten jedoch ungehört. 1:3 lag man zur Pause zurück. Der Weckruf in der Halbzeit zeigte jedoch Wirkung, nach Pause änderte sich das Auftreten des TCB Basel in der Abwehr stabil und im Angriff mit dem notwendigen Druck machte man aus dem 1:3 ein 5:3. Die letzte Minute war bereits angekündigt, als sich die Spieler aus Basel bereits wieder zurücklehnten, so geschah, was geschehen musste, mit den letzten beiden Würfen des Spiels erkämpfte sich Kaiserslautern noch den 5:5 Ausgleich. Nun folgte mit Saarbrücken der dritte deutsche Vertreter nach einander, dieses Spiel konnte mit 7:2 klar gewonnen werden. Ebenfalls ohne grössere Schwierigkeiten gewann man die Spiele gegen Strassbourg 1 mit 8:2 und Strassbourg 2 mit 11:2. Auch das letzte Spiel gewann man klar mit 9:3 gegen Besancon. Im Angriff stark mit acht Treffern pro Partie, in der Abwehr allerdings das Eine oder andere vermeidbare Tor erhalten, es reichte aber zu einem überlegenen Turniersieg.

1.

Basel

56

21

+ 35

13

2.

Kaiserslautern

41

27

+ 14

10

3.

Strassbourg 1

37

27

+ 10

8

4.

Strassbourg 2

32

41

- 9

7

5.

Mulhouse

37

34

+ 3

6

6.

Besancon

39

37

+ 2

6

7.

Stuttgart

28

49

- 21

4

8.

Saarbrücken

23

51

- 28

2

Internationales Torballturnier 30.04.2011 Graz

In Graz halfen wir Zürich mit zwei Spielern aus, deshalb hier auch die Resultate von diesem Turnier. Es sei an dieser Stelle auch vermerkt, dass die Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten, welche ansonsten sportlich eher verfeindet sind, im Torball sehr gut klappt, auch wir dürfen immer wieder auf Verstärkungsspieler aus Zürich zählen.

Rangliste Vorrunde Herren A

Rang Mannschaft Spiele G U V Erz. Erh. Punkte

1 Waasland 6 4 2 0 25 12 10

2 Trento 6 4 1 1 26 15 9

3 Tirol Jugend 6 3 2 1 15 8 8

4 ABSV Wien 6 3 0 3 16 19 6

5 Dortmund-K 6 2 1 3 19 14 5

6 Graz 2 6 1 2 3 15 17 4

7 Salzburg 6 0 0 6 8 39 0

Rangliste Vorrunde Herren B

Rang Mannschaft Spiele G U V Erz. Erh. Punkte

1 Zürich 6 5 0 1 30 13 10

2 Bergamo 6 4 1 1 19 11 9

3 München 6 3 1 2 23 16 7

4 Tirol 1 6 3 1 2 21 20 7

5 Graz 1 6 3 0 3 17 16 6

6 VSC Wien 6 1 1 4 14 18 3

7 Stuttgart 6 0 0 6 0 30 0

Rangliste Zwischenrunde Herren

Rang Mannschaft Punkte (mitgen.) G U V Erz. Erh. Punkte

1 Waasland 4 4 0 0 k.a. k.a. 12

2 Trento 3 4 0 0 k.a. k.a. 11

3 ABSV Wien 2 4 0 0 k.a. k.a. 10

4 Tirol Jugend 3 2 1 1 k.a. k.a. 7

5 Zürich 4 1 0 3 k.a. k.a. 6

6 Tirol 1 3 0 1 3 k.a. k.a. 4

7 Bergamo 3 0 0 4 k.a. k.a. 3

8 München 2 0 0 4 k.a. k.a. 2

Rangliste Platzierungsspiele Herren

Rang Mannschaft Punkte (mitgen.) G U V Erz. Erh. Punkte

9 Graz 2 3 3 0 0 26 8 9

10 Dortmund-K 3 3 0 0 21 10 9

11 Graz 1 4 1 0 2 k.a. k.a. 6

12 Salzburg 0 2 0 1 k.a. k.a. 4

13 VSC Wien 2 0 0 3 k.a. k.a. 2

14 Stuttgart 0 0 0 3 k.a. k.a. 0

E R E B N I S L I S T E

Ergebnisliste Herren



Waasland


Trento

Tirol Jugend

ABSV Wien

Zürich

Tirol 1

Bergamo

München

Graz 2

Dortmund-K

Graz 1

Salzburg

VSC Wien

Stuttgart (nicht angetreten)

Vorrunde Herren A

Spiel Mannschaft 1 Mannschaft 2 Ergebnis

1 Dortmund-K - ABSV Wien 5 : 0

3 Trento - Waasland 4 : 4

5 Salzburg - Graz 2 3 : 11

8 Tirol Jugend - Trento 2 : 3

11 Graz 2 - ABSV Wien 0 : 2

14 Salzburg - Dortmund-K 1 : 5

17 Graz 2 _ Tirol Jugend 2 : 2

18 Waasland - ABSV Wien 5 : 2

21 Trento - Dortmund-K 5 : 3

22 Tirol Jugend - Waasland 2 : 2

27 ABSV Wien - Salzburg 7 : 2

28 Tirol Jugend - Dortmund-K 2 : 1

29 Waasland - Graz 2 4 : 0

32 Trento - Salzburg 7 : 1

34 ABSV Wien - Tirol Jugend 0 : 4

35 Dortmund-K - Graz 2 2 : 2

37 Waasland - Salzburg 6 : 1

41 ABSV Wien - Trento 5 : 3

43 Dortmund-K - Waasland 3 : 4

46 Graz 2 - Trento 0 : 4

53 Salzburg - Tirol Jugend 0 : 3

Vorrunde Herren B

Spiel Mannschaft 1 Mannschaft 2 Ergebnis

VSC Wien - Tirol 1 3 : 4

Graz 1 - Bergamo 2 : 3

München - Zürich 3 : 5

VSC Wien - Stuttgart 5 : 0

München - Graz 1 3 : 1

Zürich - Tirol 1 6 : 1

Stuttgart _ Bergamo 0 : 5

Graz 1 - VSC Wien 3 : 1

Stuttgart - München 0 : 5

Tirol 1 - Graz 1 3 : 4

Zürich - Bergamo 3 : 5

Stuttgart - Graz 1 0 : 5

Bergamo - München 1 : 4

Tirol 1 - Stuttgart 5 : 0

Bergamo - VSC Wien 3 : 0

Graz 1 - Zürich 2 : 6

VSC Wien - Zürich 2 : 5

Tirol 1 - München 6 : 5

Bergamo - Tirol 1 2 : 2

München - VSC Wien 3 : 3

Zürich - Stuttgart 5 : 0

Zwischenrunde Herren

Spiel Mannschaft 1 Mannschaft 2 Ergebnis

Waasland - Zürich 3 : 1

Bergamo - Trento 0 : 5

München - Tirol Jugend 3 : 6

ABSV Wien - Tirol 1 5 : 2

Zürich - Trento 3 : 4

Waasland - Bergamo 4 : 1

Tirol 1 - Tirol Jugend 3 : 3

ABSV Wien - München 5 : 0

München - Waasland 1 : 5

Trento - Tirol 1 6 : 2

Zürich - ABSV Wien 2 : 5

Tirol Jugend - Zürich 1 : 7

Bergamo - ABSV Wien 0 : 5

Tirol 1 - Waasland 1 : 3

Trento - München 3 : 1

Tirol Jugend - Bergamo 5 : 2

Waasland - Trento 4 : 4

Waasland - Tirol Jugend 2 : 2

Waasland - ABSV Wien 5 : 2

Tirol Jugend - ABSV Wien 4 : 0

Tirol Jugend - Trento 2 : 3

ABSV Wien - Trento 5 : 3

Zürich - Bergamo 3 : 5

Zürich - München 5 : 3

Zürich - Tirol 1 6 : 1

München - Tirol 1 5 : 6

München - Bergamo 4 : 1

Tirol 1 _ Bergamo 2 : 2

Platzierungsspiele Herren

Mannschaft 1 Mannschaft 2 Ergebnis

Dortmund-K - Graz 1 4 : 3

Graz 2 - VSC Wien 3 : 1

Salzburg - Stuttgart 5 : 0

VSC Wien - Dortmund-K 4 : 5

Graz 1 - Graz 2 2 : 5

Dortmund-K - Stuttgart 5 : 0

Salzburg - Graz 1 4 : 5

Graz 2 - Stuttgart 5 : 0

VSC Wien - Salzburg 0 : 9

Dortmund-K - Graz 2 2 : 2

Dortmund-K - Salzburg 5 : 1

Graz 2 - Salzburg 11 : 3

Graz 1 - VSC Wien 3 : 1

Graz 1 - Stuttgart 5 : 0

VSC Wien - Stuttgart 5 : 0

Herren Semifinale und 3.Platz

Waasland - Tirol Jugend 6 : 1

ABSV Wien - Trento 4 : 5

Tirol Jugend - ABSV Wien 3 : 2 Spiel um Platz 3

Herren Finale

Waasland - Trento 3 : 0

1. I Ciavai

2. Trento

3. Dortmund

4. Waasland I

5. Basel

6. Paris

7. Bruxelles

8. Graz

9. Poitiers

10. Noordzee

11. Waasland II

12. BMK

13. Augsburg

14. Antwerpen

Schweizermeister 2011 wird der TCB Basel

Am 21. Mai machte sich der TCB Basel auf den Weg zur Schweizermeisterschaft. Eine Mission, die zwar nicht unmöglich war, aber wieder einmal hatte sich der TCB Basel durch eine schlechte Vorrunde selber Steine in den Weg gelegt. Der Druck war entsprechend hoch.

im Duell der Schweizermeister der letzten beiden Jahre kam es in der ersten Partie bereits zu einem Schlagerspiel. Konzentriert nahm man die Aufgabe in Angriff und zur Überraschung des Trainers wurden die Vorgaben gut umgesetzt. Man erkämpfte sich bereits eine 3:0 Führung, als Heidiland durch einen Abwehrfehler von Basel der 1:3 Anschlusstreffer gelang. Im Gegenzug wurde das Resultat aber gleich wieder korrigiert. Nach dem 4:1 verlor der Titelverteidiger den Faden, am Schluss hiess es überraschend klar 8:1 für Basel.

Mit Zürich Land folgte ein Team, welches nicht zu den Titelfavoriten gehörte. Erfahrungsgemäss tut sich der TCB aber gegen dieses Team immer ziemlich schwer und es braucht bei einem Time out immer noch ein kräftiger "Tritt" vom Trainer, bis die notwendige Taktik umgesetzt wird. So auch diesmal, als der Bann gebrochen war, siegte man problemlos mit 5:0.

Nun wartete Lausanne, durch eine Verletzung musste dieses Team auf einen Nationalspieler verzichten, unterschätzen durfte man Lausanne jedoch nicht. Mit schnellem Spiel wurde der Gegner überrollt, erst in der Schlussphase musste man einen Gegentreffer hinnehmen. Der 8:1 Sieg stand jedoch nie in Gefahr.

Nach einer Niederlage von Zürich Leu gegen Amriswil wurden die Karten plötzlich neu gemischt. Zwei Runden vor Schluss hatten Zürich Leu, Amriswil und Basel dieselbe Punktzahl. Die Tordifferenz sprach jetzt plötzlich für Basel, wir hatten jedoch das schwerste Restprogramm, die Anspannung wurde also nicht kleiner.

Jetzt kam es zum Treffen mit Zürich Leu, Geheimnisse und Überraschungen waren nicht zu erwarten, viel zu gut kennt man sich aus gemeinsamen Turnieren und Trainings in den Clubs oder in der Nationalmannschaft. Gleich zu Beginn verursachte Zürich drei Freiwürfe, zwei davon verwertete Basel, beruhigend war dieser Vorsprung allerdings noch nicht, da Zürich schnell auf 1:2 verkürzen konnte, es entwickelte sich das hartumkämpfte Spiel, welches alle erwartet haben. René gelang mit einem schönen Tor über die Abwehrreihen der Zürcher in der 2. Halbzeit das 3:1. Jetzt musste Zürich den Druck erhöhen und mehr Risiko gehen, was sich allerdings nicht auszahlte. In den letzten beiden Minuten häuften sich die Fehler, verdient, aber etwas zu hoch, gewann Basel 6:2.

Der Spielplan wollte es so, dass nun der Showdown folgte, Amriswil gegen Basel der Sieger war Schweizermeister ein Unentschieden reichte Basel. Aufgrund dieser Vorgaben entwickelte sich ein spannendes Spiel. Die Angst vor dem Fehler verhinderte aber, dass es ein spektakuläres Spiel gab. Ein Positionsfehler ermöglichte Amriswil den Führungstreffer. Basel hatte also den ersten Fehler gemacht, am Spiel änderte dies jedoch nichts. Die Seiten wurden gewechselt, auch in der Mitte der zweiten Halbzeit stand es immer noch 1:0 für Amriswil, Die Chance für Basel kam, als ein Spieler von Amriswil die Leine traf. Silvan übernahm die Verantwortung und erzielte den Ausgleich. Noch waren aber etwa zwei Minuten zu spielen, die Spannung war kaum zu ertragen, der erlösende Schlusspfiff, schien nicht zu kommen, aber es blieb beim Unentschieden und damit wurde Basel Meister. Sicherlich war das letzte Spiel nicht das attraktive Spiel, aber im Duell der besten Teams an diesem Tag zeigten sich, dass Spiele in der Abwehr gewonnen werden, jedes Team erlaubte sich ein Fehler, dies führte zum Endergebnis von 1:1.

Der TCB Basel spielte ein überragendes Turnier, das Torverhältnis von 28:5 spricht Bände, nicht nur ich, als Trainer von Basel, rieb sich wohl verwundert die Augen, wie gut Basel in der Abwehr stehen kann, wenn die Spieler dies umsetzen, was man ihnen seit Jahren erzählt.

Basel machte sich mit diesem Sieg das schönste Geburtstagsgeschenk gleich selber, weil vor zehn Jahren 2001 tauchte der TCB Basel zum ersten Mal an einer Schweizermeisterschaft auf. Das Team begann damals bei null ohne erfahrene Spieler und wurde von den Konkurrenten sicherlich etwas mitleidig belächelt. Zehn Jahre später ist der TCB Basel wohl bei allen Trainern auf dem Notizblock, die Spieler haben sich längst den verdienten Respekt erspielt. Eine Geschichte auf die sicherlich alle Spieler vom TCB Basel und auch meine Wenigkeit stolz sein dürfen, aber auch eine Geschichte, die allen Teams im In- und Ausland Mut machen soll: "Der Anfang ist schwer, aber Beharrlichkeit führt zum Erfolg, also habt den Mut und macht den ersten Schritt und gebt nicht auf."

Für Basel spielten: Gregor Ensner, Patrick Zumsteg, René Kuster, Silvan Spycher, Viktor Boxler

Trainer: Andy Freiermuth

Rangliste

Platz

Mannschaft

Punkte

T+

T-

Diff.

Verh.

1.

TCB Basel

12

49

19

30

2.57

2.

TG Amriswil

12

43

26

17

1.65

3.

BSC Zürich-Leu

11

43

19

24

2.26

4.

TC Heidiland

8

54

44

10

1.22

5.

BSC Zürich-Land

3

23

61

-38

0.37

6.

Lausanne

0

16

59

-43

0.27

Rangliste vor der Rückrunde in Glarus:

Platz

Mannschaft

Tore

Punkte

1.

BSC Zürich-Leu

21:06

5

2.

TC Heidiland

29:14

4

3.

TCB Basel

21:14

3

4.

TG Amriswil

19:19

3

5.

BSC Zürich-Land

10:30

1

6.

Lausanne

07:24

0

Brüssel

Mit gemischten Gefühlen fuhr man nach Brüssel in den vergangen intensiven Wochen konnten sowohl Zürich wie auch Basel nicht ganz an den gewohnten Leistungen anknüpfen und mussten sich mit guten aber nicht überragenden Platzierungen begnügen. Kurz vor der Sommerpause spürte man nach den harten Turnierwochen die Müdigkeit bei den Spielern, es waren also nicht die besten Voraussetzungen unter welchen man an bei dem grossen und gut besetzten Turnier antrat. Als Trainingszweck war dies allerdings ideal, gute Leistungen unter Druck und wenn es nicht so läuft, waren gefragt.

Das Feld von sechzehn Teams wurde in zwei Gruppen von jeweils acht Mannschaften eingeteilt mit anschliessendem Halbfinale und Finale. Der erste Gegner gehörte zu den unbekannteren in der Schweiz, schnell zeigte sich jedoch, dass La Louvière 1 sehr spielstark war, was sie allerdings nur teilweise zeigten. Gegen die Schweiz schienen sie jedoch besonders motiviert zu sein, in der Halbzeit führten die Belgier bereits 3:1. Auch zu Beginn der letzten Minute lag man noch mit 2:3 im Rückstand. Trotzdem reichte es am Schluss zu einem etwas glücklichen 4:3 Sieg.

Waasland ist seit Jahren einer der absoluten Topadressen im Torball, man war also gewarnt vor dem nächsten Spiel. Nun zeigten die Spieler der Nationalmannschaft ihre gewohnten Stärke und liessen beim 5:1 Sieg nichts anbrennen.

Wer nun glaubte, die Sicherheit sei nun wieder zurück, sah sich schnell getäuscht. In den nächsten beiden Partien erkämpfte man sich ein 4:4 gegen Mol und ein 3:3 gegen Dortmund. Erkämpfen ist dabei schon der richtige Ausdruck lag man doch über weite Strecken der Partien im Rückstand.

Da ein Sieg mit drei Punkten gewertet wird, waren die beiden Unentschieden im Kampf für die Halbfinalplätze nicht gerade förderlich. Gleichzeitig folgte mit Poitiers ein Team, welches überraschend bis zu diesem Zeitpunkt alle Spiele gewonnen hatte. Wollte man also weiter vorne mitspielen war ein Sieg Voraussetzung. Wieder zeigte man gegen ein starkes Team eine starke Leistung, scheinbar problemlos führte man mit 4:1, durch zwei schnelle Tore der Franzosen in der Schlussphase wurde die Partie allerdings noch einmal unnötig spannend. Es reichte jedoch zum verdienten Sieg.

Im letzten Spiel der Vorrunde war jetzt noch alles offen, eine Niederlage würde das Ausscheiden bedeuten, ein Sieg der erste Platz in der Gruppe, dieselbe Ausgangslage hatte aber auch der Gegner aus Brüssel, Geschenke durfte man also nicht erwarten, trotzdem erhielten wir welche. Aus dem Spiel gab es keine Tore, gleich vier Mal konnte allerdings Thomas Freiwürfe verwandeln, so hiess es am Schluss 4:0 für die Schweiz.

Im Halbfinal hiess der Gegner erneut Brüssel, allerdings war dies die stärkere Mannschaft aus Brüssel. Drei Würfe und Brüssel führte mit 2:0. Nach dem verschlafenen Start und einem Time Out fing sich das Schweizer Team bis zur Pause war die Partie wieder ausgeglichen und am Ende war der Finaleinzug mit einem 4:3 gesichert. Trotz dem knappen Resultat, war der Sieg verdient, weil gewisse Spielzüge der Mannschaft aus Brüssel nicht regelkonform waren, umso schöner war der Sieg.

Im Final hiess der Gegner überraschend wieder Poitiers, sie setzten sich im Halbfinal gegen den französischen Meister aus Lisieux durch. Das Final war wiederum sehr hart umkämpft Poitiers führte 1:0, als Silvan mit einem Doppelschlag die Schweiz mit 2:1 in Führung brachte. Ein Spielstand der auch noch beim Schlusspfiff bestand hatte. Die Schweiz gewinnt also das mit 16 Teams sehr stark besetztes Turnier.

Bad Ragaz, 2. Juli 2011

Mit 1 Teams reiste man nach Bad Ragaz. Ein Team startete als TCB Basel und das halbe Team als Spielgemeinschaft mit Zürich unter dem Namen Züsel. Die lange Saison zeigte Wirkung und beinahe alle Teams wirkten nicht mehr so frisch. Basel gehörte auch dazu, trotzdem schlängelte man sich irgendwie durch, der zweite Platz hinter dem souveränen TC Heidiland war durchaus ein Erfolg.

ITTZ

Das erste Turnier nach der Sommerpause war wie jedes Jahr das Turnier in Adliswil, in den letzten Jahren konnten wir nie so ganz überzeugen, so auch dies Mal, es war ein Wechselspiel von guten und weniger guten Leistungen. Die guten Momente, wie klare Siege gegen Amriswil, Zürich Leu und Trento waren aber in der Überzahl. Mit dem dritten Platz konnte man sich "sicher" für die Halbfinals qualifizieren, dort hatte man allerdings gegen Heidiland keine Chance, am Schluss blieb der dritte Platz, gewonnen wurde das Turnier von Heidiland vor Chavai.

Hier die Schlußrangliste:

1. Heidiland

2. Ciavai

3. Basel

4. Trento

5. Wilhelmshaven

6. Amriswil

7. Zürich-Land

8. Zürich-Leu

9. Tirol

10. Waasland

11. Graz

12. Lausanne

Wilhelmshaven

Eine Woche später reiste man an das traditionelle Behindertensportfest in Wilhelmshaven. Zum ersten Mal in meiner Karriere war ich das jüngste Teammitglied. Unter den teilnehmenden Mannschaften war es schwierig einen Favoriten auszumachen, vielleicht noch am ehesten Borgsdorf. Gleich in den ersten Partien musste man zwei Unentschieden gegen Antwerpen und Magdeburg hinnehmen. In den weiteren Spielen zeigte man sich jedoch aufmerksamer, vor allem der überlege Sieg mit 7:1 gegen Borgsdorf überraschte. Da alle Teams Punkte abgaben hatte man bereits in der zweitletzten Partie einen Matchpunkt. Mit einem Sieg gegen Wilhelmshaven wäre man Turniersieger wäre, es folgte mit 2:7 eine Abschlachtung und eine Machtdemonstration des Gastgebers. Aber man hatte noch das letzte Spiel gegen Berlin, früh konnten wir mit 1:0 in Führung gehen, was dann folgte war, wie vom Trainer angekündigt, eine Knallerei. Die jungen Berliner kannten nur ein Motto "under fire". Es wurde zum Nervenspiel ein Sieg wäre der Turniersieg ein Unentschieden Platz vier. Die Abwehr hielt dem Druck stand und kurz vor Schluss konnte sogar noch das 2:0 erzielt werden. Die Heidiland, Zürich, Basel Spielgemeinschaft gewann das Turnier punktgleich vor Borgstorf, Wilhelmshaven wurde Dritter. Überraschenderweise hatten wir den besten Angriff und die beste Abwehr.

Die Rangliste lautet wie folgt:

1. Basel (CH) 10:4 Punkte, 34:19 Tore

2. Borgsdorf 10:4 Punkte, 25:17 Tore

3. Wilhelmshaven 9:5 Punkte, 29:19 Tore

4. Antwerpen (B) 9:5 Punkte, 21:20 Tore

5. Linz (A) 6:8 Punkte, 20:26 Tore

6. Magdeburg 6:8 Punkte, 17:23 Tore

7. Berlin 5:9 Punkte, 17:17 Tore

8. FC St. Pauli 1:13 Punkte, 22:44 Tore

Magdeburg, 10. September 2011

Eine weitere Woche später startete man in Magdeburg. Alle Spiele wurden gewonnen ausser gegen Waasland zog man den Kürzeren. In der Tabelle belegte man aufgrund des schlechteren Torverhältnisses hinter den Belgiern den 2. Platz.

1

Waasland

14

:

2

39

:

15

2

Basel

14

:

2

35

:

18

3

Wilhelmshafen

10

:

6

39

:

30

4

Graz

9

:

7

31

:

27

5

Mol

8

:

8

24

:

18

6

Dortmund

7

:

9

20

:

19

7

Magdeburg 1

6

:

10

30

:

36

8

Augsburg

4

:

12

19

:

34

9

Magdeburg 2

0

:

16

16

:

56

Frankfurt

Wie schon so oft in dieser Saison starteten wir mit einer vollkommen neuen Zusammenstellung des Teams in Frankfurt. Das Zusammenspiel klappte aber von der ersten Partie an, auch wenn in der Qualifikationsrunde auch noch das Eine oder andere Tor zu viel kassiert wurde. Gegen den französischen Meister unterlag man sogar mit 1:5, es sollte aber die einzige Niederlage bleiben. In der Finalrunde der stärksten sechs Teams spielte man souverän. In den fünf Partien kassierte man fünf Treffer und erzielte sechzehn, beides deutliche Rekordwerte. Hinter dem überlegenen Basel klassierten sich das überraschende Marburg und die wieder erstarkten Badener. Wie stark das Feld war zeigte sich, dass Frankfurt nur den fünften Platz belegte und Lisieux als französischer Meister in Bestbesetzung, nicht einmal die Qualifikation für die ersten sechs Teams schaffte.

Rangliste:

1. Basel,
2. Marburg
3. PSV Karlsruhe
4. Dortmund
5. Frankfurt 1
6. Vorarlberg
7. Brüssel
8. Lesieux
9. Frankfurt 2
10. Dortm.-Kirchd. Damen
11. SG Hessen Damen
12. Kaiserslautern

Basel

Das Heimturnier hat seine eigenen Gesetze, neben dem Spielen ist man auch mit der Organisation beschäftigt und Freunde und Familien schauen zu. In diesem Jahr stellte der TCB Basel seit langen wieder einmal zwei Teams. Beide Teams starteten gut ins Turnier konnten aber Ihre Leistungen nicht konstant durchziehen, vor allem das zweite Team baute stark ab und musste sich vor Zürich und Strassburg mit Platz sieben zufrieden geben. Das erste Team scheiterte aufgrund des Torverhältnisses und landete auf Platz vier. Gewonnen wurde das Turnier von Heidiland vor der Nationalmannschaft, auf Platz 3 in der Schlusstabelle war der Vertreter aus Bergamo. Mit diesem Sieg schaffte Heidiland das Kunststück alle drei internationalen Freundschaftsturniere in der Schweiz zu gewinnen.

Rang

Mannschaft

Anzahl

Gesch.

Erh.

Tor-

Anzahl

Spiele

Tore

Tore

Differ.

Punkte

1

TC Heidiland

10

61

18

43

17

2

Schweiz

10

50

18

32

14

3

Bergamo

10

36

32

4

12

4

TCB Basel 1

10

44

33

11

14

5

Magdeburg

10

31

32

-1

13

6

Halle

10

26

35

-9

8

7

TCB Basel 2

10

28

42

-14

6

8

BSC Zürich

10

21

51

-30

4

9

Strassburg

10

25

61

-36

2

Turin

Eine Woche nach dem Auftritt in Basel reiste man in die Fiatstadt. Wieder lief alles auf das letzte Spiel hinaus. Mit einem Sieg wäre man Turniersieger. Man konnte zwar als einziges Team den Spielern aus Bergamo Paroli bieten. Am Ende gewann Bergamo aber verdient. (1. Bergamo, 2. TCB Basel, 3. Graz)

Europacup Bozen

Zum Abschluss der Saison folgte noch der absolute Höhepunkt der Europacup. Im Turnier der besten Teams der Welt gehörte man nur zum erweiterten Favoritenkreis. Im Startspiel traf man auf Tula aus Russland. Ein unbekannter Gegner, die erwarteten zwei Punkte wurden eingefahren, allerdings nach hart umkämpftem Spiel. Tula zeigte ein beeindruckendes Turnier, neben Basel konnte nur Teramo die Russen in der Qualifikation schlagen, alle Topteams mussten Punkten gegen Tula abgeben. Im zweiten Spiel wartete einer der Topfavoriten Frankfurt (Frankfurt war über die ganze Saison das erfolgreichste Team 2011), ungefährdet bezwangen wir den deutschen Meister mit 4:0. Zwei Spiele kein Gegentreffer ganz im Sinn vom Trainer. Mit dieser Herrlichkeit war es aber in den nächsten Spielen vorbei, gegen Tirol, Graz und Lisieux verlor man im Anschluss und die gute Ausgangslage war nur noch Geschichte. Im letzten Spiel des Tages stand uns das Wasser also schon bis zum Hals. Glücklicherweise was Angriffsspiel wieder druckvoller und man bezwang den Gastgeber aus Bozen deutlich.

Der erste Tag dämpfte die Erwartung schon etwas, bei der Abschlusstabelle des ersten Tages zeigte sich aber, dass die anderen Teams auch ihre Schwächen hatten, gleich fünf Teams hatten dieselbe Punktzahl, wir lagen auf Platz vier. Gleich zwei Mal an diesem Abend verabschiedete sich der Trainer unbemerkt, um das Restprogramm der Konkurrenten zu studieren und es sah nicht schlecht aus, die Konkurrenten um die Plätze drei und vier spielten noch gegeneinander und dank der Tordifferenz könnte ein Sieg aus den letzten beiden Partien reichen. Der erste Gegner am zweiten Tag war Waasland vielleicht der Topfavorit. Leider gab ich in dieser Partie die falschen Anweisungen für die Abwehr der Freiwürfe und weil wir aufgrund vieler Leinenwürfe, einige Gelegenheiten zur Abwehr bekamen, wirkten sich meine Anweisungen doppelt aus, wir verloren leider zu deutlich. Ich gebe zu in mir brodelte es sollte ich die Teilnahme an den Halbfinals verspielt haben? Glücklicherweise verlief ansonsten alles so wie am Vorabend im stillen Kämmerlein geplant. Wir hatten also gegen Teramo noch alle Chancen, wir liessen nichts anbrennen und erzielten mit 8:2 den höchsten Sieg des ganzen Turniers. Jetzt konnten wir relativ ruhig abwarten. Frankfurt musste mit neun Treffern Unterschied gegen Tirol gewinnen, um uns vom vierten Platz zu verdrängen. Obwohl Tirol die zweite Garnitur aufs Feld schickte, reichte es nicht, mit dem Halbfinaleinzug war also das erste Ziel also erreicht.

Dort hiess der Gegner wieder Waasland, mit den Lehren aus der ersten Begegnung entwickelte sich ein spannendes Spiel, lange führten wir 1:0, nach zwei individueller Fehler triumphierten jedoch die Belgier mit 2:1. Im anderen Halbfinal schlug Tirol Tula mit 1:0. Die letzte Partie hiess also gleich wie die Erste, Basel gegen Tula. Wir übernahmen sofort das Spieldiktat, eigentlich hätten wir auch schnell deutlich führen müssen, aber Pech verhinderte einige Male Führungstreffer von uns. Ein Schnellangriff und ein Freiwurf brachten aber doch noch die 2:0 Führung. Der Anschlusstreffer wurde umgehend mit einem Sprungwurf an der Linie beantwortet, so dass mit einem 3:1 Sieg der dritte Platz erreicht wurde. Ein grosser Erfolg für den TCB Basel.